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Nachrichten 14.11.2018, 03:42 Uhr

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Dienstleister im „Catering“-Geschäft: Christian Mittermeier und Mitarbeiter. Foto: Schäfer

Christian Mittermeier schließt sein Gourmet-Restaurant und betätigt sich verstärkt außer Haus

„Neue Möglichkeiten ausloten“

ROTHENBURG – Der Rothenburger Restaurateur, Hotelbesitzer und Tau­berzeller Winzer Christian Mittermeier überrascht mit der Ankündigung, sein Gourmet-Restaurant „vorübergehend zu schließen“, um neue Aufgaben mit Energie zu verfolgen. Seinen Hotelbetrieb und das Kellerlokal „Blaue Sau“ führt er weiter. Parallel dazu baut er seine neue Firma „Mk Mentor“ aus.

„Die Vorgänge und Umstände, mein Gou­rmet-Restaurant zu schließen, sind frei gewählt, selbst bestimmt und dem Umstand geschuldet, dass ich neuartige und berufliche Perspektiven und Mög­lichkeiten durch die Gründung meiner neuen Firma sehe“, sagte der 46-Jäh­rige. Er hält sich die Option offen, „das Restaurant zu einem beliebigen Zeitpunkt auf Sterne-Niveau oder mit neuartigem Konzept wieder zu eröffnen.“

Prioritäten setzen und Ziele festlegen, dieses Erfolgsrezept motivierte den gelernten Metzger und Koch immer wieder zu Spitzenleistungen. Nach seiner Ausbildung im „Barreis“ in Baiersbronn mach­te sich der gebürtige Rothenburger selbstständig. Ihm gelang eine steile Karriere in Basel und Lörrach. 1994 kehrte er in seine Heimatstadt zurück. Mit seiner Frau Ulrike baute er das Restaurant und Hotel Mittermeier aus, das heute „Villa Mittermeier“ heißt. Direkt neben der Gastwirtschaft und dem Hotel seiner Eltern, Günter und Irmgard Mittermeier, die auch im Rentenalter noch aktiv sind.

Auch der Sohn ist rührig. 2005 be­kam er den ersten Michelin-Stern, den er auch 2010 erhielt. Als Alternative zum Gourmet-Restaurant entstand die „Blaue Sau“ , die momentan auf Grillspezialitäten ausgerichtet ist.
Als weiteres berufliches Standbein stieg Christian Mittermeier mit den be­freun­deten Kol­legen Lars Zwick (Tauberzell) und Jürgen Koch (Weikersheim) ins Winzergeschäft ein, gründete die „Tauberhase GbR und produziert neben Tauber­zeller Wein feinen Trau­ben­saft und Verjus.

Mit Engagement und innovativen Erfolgs­re­zepten im Bereich Veranstaltungs- und Partyservice hat sich der Koch und Gastwirt in den letzten Jahren ein zu­sätzliches Ge­schäftsfeld erschlossen, das rapide wächst. Vom Minibuffet bis zur Groß­verpflegung für Industrie, Wirt­schaft, Politik, Sport und Kultur be­werkstelligt Christian Mittermeier in­ternationale Spitzengastro­nomie außer Haus. Zuletzt verköstigte er im Ro­thenburger Electrolux-Werk hundert Händler mit einem lukullischen Mahl und bewerkstelligte auch die gesamte Organisation der Produkt-Präsentation neuer Kü­chen­geräte. Die Möglichkeiten des „Ca­terings“ will der Gastro­nomie-Profi stärker nutzen.

Als Geschäftsführer seiner neuen Firma „MK Mentor“ lässt er sich von einem Stab fähiger Mitarbeiter unterstützen. Darunter der gebürtige Ro­then­burger Thomas Seitz. Der gelernte Hotel-Betriebswirt sammelte in den letz­ten fünfzehn Jahren internationale Erfahrung in großen Häusern und kehrte nun in seine Heimatstadt zurück. Er arbeitet als Angestellter für Christian Mit­ter­meier und schwärmt von seiner „reiz­vollen Aufgabe, denn sie deckt den gesamten gastronomi­schen Bereich ab.“

Für Veranstaltungen hat Christian Mittermeier, der auch Beiträge für den Online-Ableger „Nachgesalzen“ der Wochenzeitung „Die Zeit“ schreibt, fest und längerfristig den Schäfersaal und angrenzende Räume im alten Spital angemietet. Dazu waren einige Investitionen notwendig, die er in Abstimmung mit dem Stadtbauamt und der Denkmalpflege vorgenommen hat, um neben Vorträgen und Symposien auch Koch­kurse an neuen Electrolux-Herden aus Rothenburg durchzu­füh­ren. „Dadurch habe ich der Stadt Besucher aus einem Gäste-Segment zugeführt, die sonst nicht hierher gekommen wären“, betont Christian Mittermeier.

Sein Gourmet-Restaurant vor dem Würzburger Tor steht nach der Schließung nicht leer, sondern will er für verschiedene Veranstaltungen nut­zen, wie er erläutert. „Es gibt immer wieder Gelegenheiten, für Gruppen zu kochen.“ Das Kochen ist für ihn nur ein Teilbereich seiner Aktivitäten, denn sein Herz schlägt „für den Beruf als Gastwirt.“ Die neue Firma bietet ihm nach seinen Angaben „großartige Möglichkeiten auf dem Gebiet der Planung, Entwicklung und Steuerung von Events.“

sis, 05.07.2012

 
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Café und Tanz
Im Wildbad verbinden sich am Sonntag, 14. April, wieder Café und Tanz. Dieses Mal stehen Tänze zu Musik aus Israel im Mittelpunkt. Im gemeinschaftlichen und religiösen Leben des jüdischen Volkes wird der Tanz seit biblischen Zeiten als Ausdruck der Freude betrachtet. Die Tänze stehen meist im Zusammenhang mit beliebten israelischen Liedern. Sie zeichnen sich durch eine große Vielfalt von Formen und Schritten aus. Im Rokokosaal des Wildbads gibt es am 14. April Gelegenheit, mehr über Musik und Tänze in Israel zu erfahren und gemeinsam mit der Nürnberger Tanzpädagogin Marion Vetter einfache Kreistänze kennenzulernen.

110 Jahre SPD
Der SPD-Ortsverein Rothenburg feiert am Samstag, 20. April, um 19 Uhr im Gasthof „Ochsen“ sein 110-jähriges Bestehen. Als Ortsverein der ältesten demokratischen Partei Deutschlands blickt er stolz auf eine mittlerweile 110-jährige Tradition in Rothenburg zurück. „Das Engagement der Mitglieder, Stadträtinnen und Stadträte, die Oberbürgermeister Friedrich Hörner, Alfred Ledertheil und Herbert Hachtel haben in hohem Maße die Entwicklung unserer schönen Stadt geprägt und den SPD-Ortsverein zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens gemacht“, so der Vorsitzende und Stadtrat Günther Schuster.


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