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Die an der Schandtauber gelegene Hammerschmiede könnte zentrales Mühlenmuseum werden. Foto: Weber

Das Projekt Taubermühlenweg wird der Öffentlichkeit vorgestellt

Mit technikgeschichtlichem Ansatz

ROTHENBURG – Immerhin 40 Mühlen klapperten einst im 28 Kilometer langen Abschnitt der Tauber auf bayerischer Seite und an ihrem oberhalb des Wildbads mündenden Nebenflüsschen Schandtauber. Die Dichte und die Vielfalt dieser auf unterschiedlichste Zwecke ausgelegten „Wasserkraftwerke“ darf als ganz außergewöhnlich, wenn nicht gar als einmalig gelten. Auch der Umstand, dass inzwischen nur noch eine aktiv ist und etwa jede fünfte baufällig geworden oder ganz verschwunden ist. Mit dem „Taubermühlenweg“ soll das gebliebene technikgeschichtliche und denkmalpflegerische Kapital gebündelt und didaktisch aufbereitet werden.

Der neugegründete Förderverein trägt den Taubermühlenweg im Namen. Er ist inzwischen beim Registergericht eingetragen. Als Vorsitzender fungiert Lothar Schmidt, als stellvertretender Vorsitzender Alexander Molitor (Fuchsmühle), als Kassier Hans Centmayer (Schwabenmühle) und als Schriftführer Peter Bücker, der frühere Stadtkämmerer. Anschaulich und verständlich soll das Projekt die Geschichte und die Bedeutung der Mühlen, die Besitzverhältnisse, die Sozialgeschichte, die Bedeutung des Wassers, vor allem aber auch den Bezug zur Stadt Rothenburg erklären.

Idee und Konzept hat die Kunsthistorikerin Edith Schöneck, Leiterin der Museumspädagogischen Werkstatt Schloss Obernzenn, im Auftrag des Rothenburger Verkehrsvereins entwickelt und bereits im Fremdenverkehrsausschuss des Stadtrats in ersten Umrissen vorgestellt (wir berichteten). Als sogenannter „European Cultur Mediator“ kennt sie die Voraussetzungen, die jenes Projekt braucht, um aus Brüsseler Töpfen gefördert zu werden. So ist der Taubermühlenweg stark gemeindeübergreifend, wirkt sogar über die Landesgrenze hinweg und kann sich darüber hinaus auch als Stätte der europäischen Begegnung anbieten.

Dieser für ganz Franken einmalige Mühlenweg werde für Bayern eine Vorreiterrolle einnehmen und sich auch zur Brücke zwischen Nord- und Süddeutschland entwickeln, sagte sie bei der Vorstellung im Rathaus im vergangenen November. Selbst die internationale Klaviatur lasse sich mit dem Projekt spielen, wenn sich zum Beispiel bei Mühlen-Tagungen Experten aus den Niederlanden, aus Irland und der Schweiz hier treffen. Nicht zuletzt werde ein Zeichen zum Erhalt von Natur und Kulturdenkmal gesetzt. Die Mühlenbesitzer sind von der Idee ebenso begeistert wie Lokalpolitiker und Touristiker.

Am Donnerstag, 1. Februar, um 19 Uhr soll das Konzept des Taubermühlenwegs in der Johanniterscheune des Kriminalmuseums offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dabei sind auch die Bürgermeister der beteiligten Landgemeinden und Mühlenbesitzer mit von der Partie.

ww, 25.01.2007


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