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An der Rossmühle greifen OB Hartl und Sparkassenchef Thum zum Schraubenzieher. Foto: Weber

Der „Rothenburger Mühlenweg“ ist gestern Nachmittag seiner Bestimmung übergeben worden

Erste drei Tafeln laden zum Besuch

ROTHENBURG – Mit dem Anschrauben der Metalltafel am frisch gesetzten Naturstein vor der Rossmühle ist gestern Nachmittag symbolisch der „Rothenburger Mühlenweg“ seiner Bestimmung übergeben worden.

Oberbürgermeister Walter Hartl und Vorstandsvorsitzender Werner Thum von der Rothenburger Sparkasse griffen dabei in Anwesenheit vieler Zuschauer, darunter Altoberbürgermeister Herbert Hachtel und Frau Anni, als Erste zum Schraubenzieher und legten letzte Hand an. Als zweites Duo, das sich um die beiden weiteren Befestigungspunkte kümmerte, wirkten stellvertretender Landrat Anton Seitz aus Wolframs-Eschenbach und Bürgermeister Robert Karr als Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Rothenburg und Vertreter der eingebundenen Landgemeinden.

In den Reden zur Feier des Tages klang viel Freude über diesen „Rothenburger Mühlenweg“ und die Bedeutung der Neuerung für ein neues Miteinander von Stadt und Umland durch. Es sprachen Verkehrsvereins-Vorsitzender Karl-Heinz Schneider, der Oberbürgermeister und auch der stellvertretender Landrat.

Kunsthistorikerin, Museumspädagogin und Kulturprojekt-Initiatorin Edith Schöneck aus Obernzenn hatte, wie berichtet, im Auftrag des Verkehrsvereins das Konzept für den Mühlenweg ausgearbeitet. Sie war bei der Eröffnung wegen einer Erkältung nicht bei Stimme und ließ ihre Ansprache von der stellvertretenden Verkehrsvereins-Vorsitzenden Jutta Striffler verlesen.

Ziel des von ihr erdachten und arbeiteten Mühlenwegs ist es, das einzigartige denkmalpflegerische und technikgeschichtliche Kapital der Mühlen im Taubertal und Schandtaubertal zu einem interessanten Angebot für Besucher und Einheimische zu verbinden. Ein Anfang ist jetzt mit dem ersten Abschnitt gemacht, der von der Rossmühle hinunter zur Steinmühle bei der Eselsbrücke und zur Herrnmühle bei der Doppelbrücke führt.

Zwischen 15 und 18 Mühlen an der Tauber und an der Schandtauber (ursprünglich schöne Tauber) sollen schon in den kommenden zwei Jahren in den Rothenburger Mühlenweg eingebunden sein. In einer weiteren Stufe wird sich der Pfad vom Tauberursprung bei Wettringen bis hinunter nach Tauberzell und Archshofen an der Landesgrenze weiten und sich später zum Taubermühlenweg, zum Deutschen Mühlenweg und gar zum Europäischen Mühlenweg öffnen.

Dabei kann die Klaviatur der zahlreichen historischen, technischen, sozialen, ökologischen und auch kulturellen Bezüge nach allen Regeln der Kunst gespielt und zum Klingen gebracht werden. -ww-

ww, 15.10.2007


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