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Nachrichten 09.12.2016, 08:38 Uhr

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Vor der Kulisse der Steinmühle: Lothar Schmidt freut sich über den großen Teilnehmerkreis. Foto: Keller

Taubermühlen-Verein stellt neue Karte der 52 Mühlen-Stationen vor

Weiterer wichtiger Meilenstein

ROTHENBURG/TAUBERTAL – Für den Förderverein um Vorsitzenden Lothar Schmidt war das ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Ziel. Vor rund 50 Besuchern ist am Wochenende in der zwischen Eselsbrücke und Doppelbrücke gelegenen Steinmühle von Manfred Gundel die neue Karte für den Taubermühlenweg mit seinen bisher insgesamt 52 ausgewiesenen Mühlen-Bauwerken vorgestellt.

Um es gleich vorwegzunehmen: Das Werk stieß schon bei der Präsentation auf ungeteilten Beifall aller Beteiligten, die sich über diesen Schritt freuten. Mühlenbesitzer und Vereinsmitglieder waren sich im Lob ebenso einig auf diese erste Karte wie Bürgermeisterin Irmgard Mittermeier, Tourismusdirektor Jörg Christöfler und auch Vertreter des für die weitere Entwicklung Rothenburgs in den Sparten Kultur, Wirtschaft und Soziales arbeitenden Quartiersbüros im Spitalgebäude.

Für den Mühlenverein hatte Vorsitzender Lothar Schmidt die Sache in die Hand genommen und, unterstützt von Mitgliedern, für die Umsetzung gesorgt. „Es ist uns ein Anliegen, die ungeheure Mühlendichte aufzuzeigen, die einst um Rothenburg vorhanden war und wir wollen damit natürlich nicht zuletzt auch die Kulturlandschaft des Taubertals vor Augen führen,“ betont er und freut sich über die positive Resonanz.

Zur Präsentation waren die Bürgermeister aller beteiligen Ortschaften und Gemeinden ebenso eingeladen wie die Förderer – Sparkasse Rothenburg, die Firmen Lechner (Rothenburg) und PTS (Steinsfeld) – Mühlenbesitzer, Mühlenfreunde und natürlich auch jeder andere, der sich für dieses Thema und für diesen Termin interessierte.

Bei seiner Begrüßung blickte Lothar Schmidt, Vorsitzender des Fördervereins Taubermühlenweg, auf die Vereinsgründung und auch auf die Entwicklungsgeschichte des Projekts „Taubermühlenweg“ zurück. Die Karte sei ohne Frage ein Höhepunkt in der bisherigen Entwicklung, gab er zu verstehen. Er nutzte die Gelegenheit auch zum Ausblick auf weitere Projekte und kam auf die Obermühle in Bettenfeld zu sprechen, die mit vereinten Kräften in Stand gesetzt werden soll,

Bürgermeisterin Irmgard Mittermeier, die in Vertretung von Oberbürgermeister Walter Hartl gekommen war, dankte allen Aktiven und den Leuten an der Spitze des Vereins, die zum Zustandekommen des Kartenwerks beigetragen haben. Sie verband dies mit einer verbalen Verbeugung vor den Förderern, die mit ihrer finanziellen Zuwendung die nicht ganz unwesentlichen Voraussetzungen geschaffen haben.
Als Vertreterin der Stadt Rothenburg betonte sie ausdrücklich auch die Bedeutung der geleisteten Arbeit. Die Karte, so stellte sie heraus, weise auf die Einzigartigkeit der Mühlendichte im Taubertal hin, die es in dieser Form nur noch einmal in Deutschland gibt.

Zweite Verkehrsvereins-Vorsitzende Jutta Striffler war in Vertretung von Vorsitzendem Karl-Heinz Schneider gekommen. Sie gab ihrer Freude Ausdruck, dass sich über die durch die Karte nicht zuletzt auch wichtige Kontakte zu den beteiligten Ortschaften und Gemeinden ergeben hätten, auf die man nun aufbauen könne.

Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und brachte ihren Wunsch zum Ausdruck, diese gute ­Kooperation möge andauern. Auf
den Mühlenweg selber hält sie große Stücke, wie sie zu verstehen gab und freut sich, dass er nun Stück für Stück weiter wächst und mit Leben erfüllt wird.
Tourismuschef Jörg Christöphler, Leiter des Rothenburg Tourismus Service (RTS), wies darauf hin, dass die Mühlen als Errungenschaft der westlichen Zivilisation einen besonderen Stellenwert auch im Hinblick auf die Industrialisierung und technische Entwicklung haben. Er sieht den direkten thematischen Bezug der Mühlen zur Romantik, die eng mit der Stadt Rothenburg verknüpft ist, als Beispiel nennt er das deutsche Volkslied, unter anderem Schuberts „Die schöne Müllerin“.
Die Bewirtung hatte Manfred Meinold vom Hotel „Schranne“ mit Produkten aus der Region übernommen. Teilnehmer schwärmen von dem gelungenen Abschluss an einem schönen Herbsttag bei strahlendem Sonnenschein. Mit der Besichtigung der Steinmühle und deren Mühlentechnik ließen es viele ausklingen.

ww, 20.10.2011

 
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Café und Tanz
Im Wildbad verbinden sich am Sonntag, 14. April, wieder Café und Tanz. Dieses Mal stehen Tänze zu Musik aus Israel im Mittelpunkt. Im gemeinschaftlichen und religiösen Leben des jüdischen Volkes wird der Tanz seit biblischen Zeiten als Ausdruck der Freude betrachtet. Die Tänze stehen meist im Zusammenhang mit beliebten israelischen Liedern. Sie zeichnen sich durch eine große Vielfalt von Formen und Schritten aus. Im Rokokosaal des Wildbads gibt es am 14. April Gelegenheit, mehr über Musik und Tänze in Israel zu erfahren und gemeinsam mit der Nürnberger Tanzpädagogin Marion Vetter einfache Kreistänze kennenzulernen.

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Der SPD-Ortsverein Rothenburg feiert am Samstag, 20. April, um 19 Uhr im Gasthof „Ochsen“ sein 110-jähriges Bestehen. Als Ortsverein der ältesten demokratischen Partei Deutschlands blickt er stolz auf eine mittlerweile 110-jährige Tradition in Rothenburg zurück. „Das Engagement der Mitglieder, Stadträtinnen und Stadträte, die Oberbürgermeister Friedrich Hörner, Alfred Ledertheil und Herbert Hachtel haben in hohem Maße die Entwicklung unserer schönen Stadt geprägt und den SPD-Ortsverein zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens gemacht“, so der Vorsitzende und Stadtrat Günther Schuster.


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